Spielbericht Berolina Mitte - SCS III


15.02.2006
20.00 Uhr
Meisterschaftsspiel
Ergebnis: 3:2

Nach der „verlängerten“ Winterpause fing am Mittwochabend endlich wieder die Rückrunde für uns an. Bei Berolina Mitte sollten wir antreten und unsere Form testen.

In den ersten 10 Minute spielten wir gefälligen Fußball und erzielten nach einem sehenswerten Spielzug ( Dirk und Micha ) das 1:0 durch Polli.

Der Führungstreffer verschaffte uns jedoch nicht die notwendige Sicherheit. Viele Ballverluste im Abwehr - und Mittelfeldbereich sorgten für Unruhe bei jedem einzelnen Spieler. Man spürte, dass die lange Pause und das fehlende Ballgefühl sich negativ auf unser gewohnt sicheres Spiel auswirkte.

Darüber hinaus trafen wir auf einen Gegner, der mit der Mannschaft aus dem Hinspiel nicht zu vergleichen war. Sie spielten sehr agressiv, ohne jedoch dabei unfair zu sein. Sie leisteten eine ungeheure Laufbereitschaft ab, die bei uns an diesem Tag deutlich geringer war.

Nach dem Ausgleichstreffe hatte Mitte noch einige gute Chancen, die Sibbe jedoch meisterlich entschärfte.

In der Pause versuchten wir uns noch einmal alle zu konzentrieren und wieder das Spiel in den Griff zu bekommen. Nach etwa 25 Sekunden der zweiten Halbzeit ging Bero jedoch mit 2:1 in Führung. Vorbei war es mit der Ruhe.

Wir diktierten in der Folgezeit das Spiel, ohne jedoch wirklich torgefährlich zu sein. Die wenigen guten Chancen die sich uns boten, wurden entweder fahrlässig oder aber mit etwas Pech nicht in Torerfolge umgemünzt.

Auf der anderen Seite war Bero durch Konter stets gefährlich und hätte mit etwas Glück die Führung ausbauen können.

In einer Drangperiode durch den SCS gelang Bero das 3:1. Postwenden erzielten wir durch Lars aus dem Gewühl heraus das 3:2. Nachdem Bero noch einen Elfemeter verschoss ( Sibbe hielt vortrefflich ), schafften wir es trotz guter Möglichkeiten nicht mehr, den Ausgleichstreffer zu erzielen und verloren unterm Strich verdient mit 3:2.

Sicherlich ist dies eine schmerzliche Niederlage. Sie zeigt uns ganz deutlich auf, was wir in den nächsten Tagen und Wochen an Arbeit vor uns haben. Besonders im Defensivbereich, eigentlich unsere große Stärke in der Vorrunde, zeigten wir große Schwächen. Ich bin mir jedoch sehr sicher, dass bedingt durch regelmäßiges Training und wöchentliche Punktspiele wir wieder zu alter Stärke zurückfinden werden.

Das etwas andere Fazit:

Im übrigen war dies sicherlich auch für Schöneberg und Co. ein wundervoller und schöner Fußballabend. Wir haben andere Menschen glücklich gemacht und ihnen Hoffnung gegeben. Ähnlich wie Mutter Theresa „ Niemals zuerst an sich denken. Denke daran, es gibt soviel Menschen auf der Welt, deren Leid größer ist als das deinige. Drum zeige Erbarmen und bringe den Menschen die fehlende Hoffnung in ihr Haus“.

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