Spielbericht Lichterfelde FC - SC Siemensstadt

11.04.2006
19.45 Uhr
Meisterschaftsspiel
Ergebnis: 2:7

Nur zwei Tage nach dem Spiel gegen Stern Marienfelde waren wir zu Gast bei Lichterfelde FC. Der Gegner ist eine recht undurchsichtige Mannschaft. Sie haben in dieser Saison schon einige gute und respektable Ergebnisse erzielt, waren in der letzten Saison Herbstmeister und verfügen über individuelle Klasse. Auf der anderen Seite sind auch Ergebnisse zu verzeichnen, die nicht gerade als erfolgsversprechend zu bezeichnen sind.

Die Knochen waren bei uns noch etwas müde. So plätscherte das Spiel in den ersten 10 Minuten vor sich hin. Wir hatten einige gute Chancen, die jedoch nicht in Tore umgemünzt wurden. Etwas überraschend ging der LFC nach einem Fehler im Abwehrbereich mit 1:0 in Führung, wobei man den platzierten Schuss des Torschützen hervorheben sollte.

Die Erinnerungen an das Wochentagsspiel gegen Berolina Mitte wurden wieder präsent. Im Vergleich zu diesem Spiel waren wir an diesem Abend jedoch in der Lage, den Schalter umzulegen. Wir erspielten uns ein klares Übergewicht im Mittelfeld, was für sehr viel Torgefahr sorgte. Nach einem Eckball war es Fabi, der den Ball volley im Netz des gegnerischen Tores unter gütiger Mithilfe des Torwartes unterbrachte. Drei Minuten später erkämpfte sich Micha den Ball im Mittelfeld, flankte scharf von links den Ball in die Mitte, der Abwehrspieler rutschte in den Ball hinein und versenkte diesen unhaltbar für den Torwart zur 2:1 Führung.

Der Druck auf das Tor des LFC nahm stetig zu. Folgerichtig fiel auch das 3:1 durch Dirk, der blitzschnell erkannte, dass der Torwart zu weit vor dem Tor steht und den Ball über den Torwart lupfte.

Und jetzt meine Damen und Herren, geneigter Leser, lieber Sportfreund folgt eine Weltpremiere. Micha als Torschütze zum 4:1. Was ist passiert ?

Nach einer glänzenden Aktion über Dirk, Polli und Fabi war es Fabi, der uneigennützig den Ball auf Micha auflegte. Nach gefühlten 25 Sekunden entschied sich Micha dann doch, 4 Meter vor dem Tor nicht noch einmal abzuspielen sondern den Ball zu versenken. Der Jubel war grenzenlos.

Halbzeit.

Die Körperspannung war nach dem Halbzeittee hinfällig. Was folgte war der Anschlusstreffer zum 4:2.

Das Gegentor erweckte wieder unsere müden Geister. Innerhalb von 15 Minuten machten wir aus dem 4:2 ein 7:2. Die Tore erzielten Polli, Matze und Dirk. Mehr möchte ich über die zweite Halbzeit nicht berichten. Der Gegner besitzt, wie bereits erwähnt, in einigen Mannschaftsteilen spielerisches Potential, was sie auch in der einen oder anderen Spielsequenz zeigten. Wir spielten unseren Stiefel runter, ohne fürchterlich zu glänzen. Letztlich können wir mit unserer Leistung durchaus zufrieden sein.

Fazit :

Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Schöneberg und Süden müssen jetzt nachlegen. In Anbetracht der derzeit aufgeheizten Stimmung ist es vielleicht ganz gut, dass jetzt die Ostertage vor der Tür stehen und die Gemüter sich wieder beruhigen können.



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